Laden...

Zeitig auf, wenig interessante "Welt am Montag", Konsum-Einkauf, Ordnungen bei mir angestellt.

Um 10 Uhr auf die Uni gefahren.

Das Wetter war lind, wechselnd wolkig.

Zur Ebertprüfung angemeldet /meine letzte grosse Prüfung für lange Zeit jetzt!/, Platz angemeldet und aufs Dekanat um die üblichen Formalitäten. Nm. mich gesammelt, die ersten ses Seiten Ebert gelernt, die ich zum Glück schon durchs Ueberschreiben mir geläu-figer gemacht hatte. Heuer ist die physikalische Chemie mir schon heimlicher. Einst war sie mein Alp.

Fini, Mamas Freundin, kam.

Abends ausgeruht.

Tante Luise ist krank.


Trübes Wetter, tags fünf Grad.

Vormittag war kein Weg zu verrichten, daher begann ich bald nach geringen Ordnungen in meinen Sachen Ebert zu lernen weitere sechs Seiten.

Mittags damit fertig geworden.

Um drei Uhr Antiquariate aufgesucht, um weitere unnütze Bücher zu Geld zu machen, doch umsonst. Zeitig kam ich anschliessend ins Komitee der "Neuen Wege". Um 17 begann die Sitzung. Wir sechs /Altmann, Kein, Nahlik, ich, Polakovics und Frl. Sokol/ bekamen , die sich während drei Jahren in der Redaktion bei Dr. Häussler angehäuft hatten, zu rezensieren bzw. zum Ablehnen. Es ist eine Arbeit, auf die ich mich freue. Man bekommt erstmals Kontakt mit anderen Einsendern und lernt sehen, wie die schreiben.

Ich bekam zunächst die von K-N. Weiteres besprochen. Unser Arbeitskreis soll weitere Vollmachten erhalten.

Nach der Sitzung ging Dr. Häussler mit Pol., Kein und mir fort. Wir führten ein lebhaftes Gespräch über das Kriegs-verhängnis. Dr. Hä. sagt, er hae sich so über den allbelobten Film "Wiener Mädeln" geärgert, weil das Publikum wieder Gelegenheit hatte da, das Militärische von der zuckersüssen Seite her zu bewundern. Er sehe sich überhaupt seit dem deutschen Film "Der Apfel ist ab" keinen anderen mehr an, da dieser derart gut war. Ich habe ihn nicht gesehen und ich bedaure es. Nachdem Dr. Hä. sich verabschiedet hatte, sprachen wir noch längere Zeit über d Anliegen des Verstehens u.a. Das erste solche Gespräch mit Polakovics, glaube ich, war heute.

Wir wurden gleich wieder für Donnerstag hinbestellt.


Zeitig auf. Wir fuhren heute zu Tante Luise, die krank ist. Ebert etfällt heute naturgemäss. Ich nahm mit, die Rezensionen, die ich dort gleich anging. Ich fand nicht allzuviel Gutes, ich brauche mich nicht zu schämen mit meinen Einsendungen. Gernot Ludwig ist einer der besten Lyriker, die ich gelesen.

Neun Wärmegrade draussen in der Stadt. Warmer, wenn auch meist trüber orfrühlings-tag /oder besser Nachwinter, weil das unruige Frühlingsweben momentan nicht in der Luft liegt/.

Heimgefahren, recht angenehm.

Das "Trudscherl" gesehen, sie war sehr verlegen, ausserdem nett.

Den Rest des Abends die Vergnügen durchgelesen.


Ziemlich zeitig auf. Konsum-Einkauf usw., Ordnungen, anschliessend den halben heutigen Ebertstoff gebüffelt. Es ist eigenartig das Gefühl, halb redaktionell, halb chemisch verpflichtet zu sein. Manchmal - ich weiss nicht, ob ich das gerade zu diesem Anlass zu Recht notiere - möchte man fast chemisch pausieren. /Ich weiss allerdings nicht, wie ich gerade sagte, ob ich an dieser Stelle solche Gedanken hatte. Denn oft befasste ich mich beinah begeistert mit Chemischem./

Um dreiviertel zwölf tauschte ich im Red.-Vorraum der "Neuen Wege" mit Kein die zu behandelnde aus. Auch Polakovics erschien. Seitdem auch der zweite Surrealist Atmann hinzu-gezogen worden ist, sind wir sieben. Artmann ist zu unterscheiden von Altmann, interessanterweise sind beide Surrealisten. Kein findet meine "Wolfslieder" schwach, von der Infinita Vera wünscht er die drei Schlusszeilen weg /die sind aber der wichtigste Punkt in meinem Gedicht!/, einige findet er gut.

Kein und Polakovics sprachen noch eine Weile über die Verdienste Morgensterns und Whitmans um die Erneuerung der Literatur, dann gingen wir auseinander. Samstag tausche ich den heute erhaltenen Stoss O- wieder mit Polakovics aus.

Nm. zunächst etwas rezensiert, dann den Ebert zu Ende gelernt. Abends wieder einmal ins Flötzersteig-Kino, mein ein-ziges seltsamerweise, zum Nachkriegsfilm

"Martina" /Das Mädchen ohne Halt/ geangen. In der bekannten ps.-anal. Art gefasst. anz gut gefallen. Jedenfalls positiv und in der deutschen Anständigkeit gehalten.

Im ganzen war der Tag, angenem, das Wetter trüber, aber doch genug warm.


Ziemlich zeitig auf. Kein Weg. Vormittagswetter: Vorfrühling, warm, Fenster offen, blau, linder Wind.

Rezensionen zu Ende. Altmann ist gut! Ein Gedicht, atirisch, unter dem Titel "Dichterlesung" geschrieben. /Innerhalb einiger Minuten/.

Ich lernte Ebert, dazwischen zog ich mich auf "frühlingsleicht" um, holte einige alte Eintragungen nach, brachte aber immerhin auch Ebert zu einem aufmerksamen Abschluss.

Frühlingsstimmung! Ich kramte wieder die Auslese "Lyrik der Weltliteratur" aus, und abends gab es Schweinsschnitzel. Ich nehme den Surrealismus als einen Realismus und sehe keine zwingenden Bezüge von Surrealismus und Dekadenz. Einiges zu dieser Frage notiert.


Weit blauer Himmel, sonnig warmes Frühlingswetter. Zeitiger auf. Konsum. Ich dichtete eine Art Galgenlied /im Zusammenhang mit der angekündigten Wasserstoffatombombe, die die Erde zu einer Sonne machen würde in wenigen Minuten/: "Der Pudding sprach ..." Nochmals ein Konsumweg. Ein Spruch fiel mir ein /auch ein linker Gerader trifft!/. Um halb zwölf erwartete mich Polakovics bei der Cabos-Fabrik. Leider war, wie ich mir auch schon gedacht hatte, die Geschichte umsonst: Es war keine neue Tausch-Kombination möglich, so ging ich leer heim. Ich hörte indessen manche Kritik über mich, meist begei-sterte Stimmen über Maja Nueva, Inf. Vera, "Ach ich grüsse den Sack" und so weiter. Artmann fand verblüffenderweise einen Eliotschen Einfluss in diesen Gedichten. Also ist Eliot nicht nur in meinen Augen mit mir verwandt! Es bereitet mir eine gewisse Freude da. Die "Dichterlesung" und die "Zeitkrankheit" gefielen Polakovics so, dass er sie gleich mitnahm.

Es ist jetzt eine bewegte Zeit für mich, ein Aufbruch.

Gutes Mittagessen, wie es sich für einen solchen Faschingstag "gehört". Ordnungen. Ich verfasste die Satire "Sonnengesang" /siehe H-Atombombe!/.

Ebert, zu dem ich keine Lust hatte, gar nicht gelernt.

Ziemlich langweilige "Neue Auslese" durchgeblättert, mehrere Nummrn.

Aber ich stiess wieder auf Eliot. /Im Maiheft: von dort meine Liebe zu diesem Dichter; ein Essay über ihn mit wenigen übersetzten Proben seiner Gedichte/...

Rindsschnitzel. Ganz unterhaltsames Faschingsradio.


Zeitig auf, Sonntagsbad, zwei weitere /diesmal unpolitische/ "Galgenlieder" gedichtet: Eie Messerspitze Salz und Eine Tube Himmelsblau.

Kirche. Vormittag beim Radio, sonst nichts. Auch nachmittags zunächst fad. Ebert gelernt. Danach ganz nett unterhalten. Vom Radio stand ich auf und sah zum Fenster: Trudscherl ging dort den Flötzersteig-Weg hinunter, mit einem Burschen. Ich bekam anschliessend Worte zu einem Gedicht.

Der Abend war neblig.

Kein Frühlingseindruck: früh Minusgrade, auch sonst grau, trüb, kühler ...


Neblig, wie gestern abends auch; -3 Grad, -2 Grad später. So stand ich auf, zeitig, die Montagszeitung war wieder nur mässig interessant.

Gleich in aller Frühe dichtete ich den "Abend im Vorfrühling". Er enthält sehr viel dieses unbestimmbaren Fluidums.

/Marie heisst das "Trudscherl"/.

Ein Spaziergang in seltsam dürrer Landschaft folgte um die Steinhofer Mauer, mit Mama. Nachher erst recht zu dichten Lust gehabt. Ich schrieb das Gedicht zu Ende.

Reinschriften. Es war mir nachmittags sehr recht, dass Kein und Polakovics kamen. Sie bachten mir zum Rezensieren. Ich lernte freilich zuerst mein Ebert-Pensum. /Oder ist das nicht gar so freilich?/ Nachher jeden-falls rezensierte ich alle , die mir gebracht worden waren, durch.

Gegen Abend,so um 1 Uhr, noch zwei Gedichte: Ein leeres Boot ... und "Du willst mit mir fliehen".


Früh viereinhalb Wärmegrade.

Zeitig aufgestanden, Konsum, der Frühling wird merklich.

Der Frühling: Stürmisch, zausig, blauer Himmel mit Wolken rasch wechselnd, oft ist die Luft schneidend, die Sicht ist klar; aber alles in der jungen Erwartung kommender Blüte.

Trotz allem keine "kalte" Jahreszeit. Meine Jahreszeit.

Verschiedene Ideen.

Schon vormittags Ebert gelernt.

Fini holte Mama ab, ich blieb allein und beschäftigte mich literarisch. Schon gestern kam mir der Einfall, vertane Gedichte auf den Grund ihrer Pleite zu untersuchen. Ich versuchte mich daran jetzt. Die Sommerimpression "Endlos duftet" ist in ihrer ersten halben Zeile echt, in den zwei eilen der dritten Strophe auch, die vierte ist überflüssig, die Reflexionsmomente sind unnötig; es sollte eine reine Impression daraus werden.

Nach einigem Plaudern daheim fuhr ich wieder in die Sitzung. Dort erschienen abermals die Sieben. Sokol! In der Redaktion nichts Neues, die Rezension wird weitergeführt, ich bekam diesmal nichts . Unsere Zusammenkünfte wurden endgültig auf Dienstag festgelegt, zunächst auf jeden.

Anregender Heimweg zu Fuss, morgen kommen die Burschen zu mir in die Wohnung.

Angenehmer Tag.


Vormittag, nach dem zeitigen Aufstehen, gab es keinen Weg. Es fiel Regenschnee, Temperatur dementsprechend um den Null-punkt.

Ich fing gleich wieder zu lernen an. Später als ih fertig war, und Mama auf die Linzerstrasse einkaufen ging, beschäftigte ich mich mit Ordnungen /Z/ und Reinschriften.

Nachmittag kamen sie zu mir: Pol, Kin und Artmann. Wir rezensierten und unterhielten uns dabei angeregt. Diese Arbeit ist uns sehr nützlich. Ausserdem lernt man einander gut kennen. Pol's Lieblingsdichter ist Rilke, von dem er mir viel erzählte.

Allein noch die Rezensionen durchgeführt, Toman ist grossartig!

Tante hat, wie ich beim Telephon erfuhr, Herpes bekommen. Frl. Huber von TantesBüro erkrankte an Blutvergiftung.


Blauer Himmel, aber kalt. /Früh - Grad!/ Ganz zeitig auf. Sehr rasch Ebert gelernt. Auf die Uni gefahren, Formalitäten durch-geführt, Idee - aber nicht mehr - für neue "Galgenlieder" /Dr. Grinse usw./ Ich erwartete dann die Kollegen.

Um ein Uhr kamen sie wieder zu mir, die drei von gestern. fertig gemacht. Schon um halb vier waren wir fertig. Wir sprachen dann über seltsame Sachen wie die , mit denen mich Art. bekanntmachte, über Eliot, den zu übersetzen ich der Berufene wäre, wie sie sagen, Art wird ihn mir ausleihen; zusammen mit dem Originaltext liess er mir zum Lesen hier.

Spazieren gegangen mit ihnen noch. Unbechreiblich schöne Landschafts-stimmungen draussen. Ein Flecken brauner Erde zum Beispiel mit Mistgeruch; abgelegen wie aus anderen Ländern her. Kühler direkt schn Frühlingstag.

Gegen meinen Plan nichts mehr gedichtet. Nur in den gelesen.


Ich hatte gestern "Verse, als Maxi geistreich bleiben sollte" gedichtet, da mir Pol unter meinen "Dezemberfrost", den er gänzlich ablehnte, schrieb:

Die spasshafte Geschichte hat einen ernsten Hintergrund; man möge mich nicht als Alyriker ansehen. Meine Gedichte kommen aus anderen Tiefen als blosser Geistreichelei.

Später aufgestanden. Ausser zwei Konsumwegen nichts getan vormittags. In der geblättert. Etwas unwirsches Wetter. Die Sonne ging weg. Ich besuchte nachmittags die Gschnasausstellung im Künstlerhaus. : Oede, wenn auch keine greifbare schlechte Stimmung.

Mama war nicht daheim; ich machte Ordnungen /Z/ und Reinschriften. Abends noch gelesen.


Samstag, 25. Februar:

Spät aufgestanden, Reinschriften fertig, den Vormittag über andere Ordnungen. Herrlich blaues Sonnenwetter, frühlingshaft, namchmittags zehn Wärme-grade.

Tante kam, es wurde der Nachmittag zunächst öde wie gestern. Ich über-setzte aus dem Ukrainischen.

Der Abend ist mit einem Schlag so eigen. Ich stand vor der Halte-stelle, um mich den beginnenden Frühling, den lauen Abend in den Kastanien.

Die Strassenbahn kam, ich fuhr in die Stadt, alles ist so warm. In der Stadt das rote Licht der Reklameröhren, ein Mädchen fuhr im 46-er.

Im Schreyvogelsaal angekommen, wo die DICHTERLESUNG stattfand, wurde der Abend öder. Das Publikum aus sog. gebildeten Kreisen /Lehrer und versch. Verwandte, keine Presse anwesend, auch keine literarisch interessierte Jugend, mit solchen Leuten kann man keine Revolution machen, haha./. Bildungs-elefanten, oft recht kostbar geziert. Ich war entsetzt, auch wie gelesen wurde. Eine gesellschaftliche Veranstaltung, aber keine "Neuen Wege".Artmann spricht davon, dass der Surrealismus die Decadence überwunden hat. Altmanns heute gelesene Gedichte seien kein Surrealismus übrigens. Von mir wurde der "Prolog zum Weihnachts-fest" gelesen, der Applaus erntete. Pol indes hält nicht sehr viel davon. Meine neueren und neuesten Gedichte seien ein grosser Sprung gewesen, sagen sie in den NW. Ich fuhr heim und nahm meinen Aerger nicht sehr ernst, meinen Aerger über die - nun, sagen wir: "Dichterlesung" ...


Kirche. Ein zerzaustes Wetter war. "" sagte ich darüber in dem Gedicht, das ich daheim schrieb. /"Sonntagmorgen Steinhofer Kirche"/. Ich bin nicht sonderlich befriedigt davon, es liegt ausserhalb meiner Linie. Absinkende und wieder ansteigende Stimmung in mir. Nachmittag Ordnungen angestellt, Pol kam! Heute nachmittag findet übrigens noch eine Schreyvogellesung statt, zu der wir aber nicht gehen. Pol hatte befürchtet, dass ich die NW auf meinen gestrigen Aerger hinauf verlassen würde. Er ist übrigens auch in Wut über die Verhunzung unserer und hat sich Punkte zusammen-geschrieben, die er Dr. Häussler vorbringen wird.

Mit Pol gut verständigt. Er sagt auch, dass Frl. Sokol meinem Wesen gänzlich fremd sein dürfte. Nichtsdestoweniger habe er entnommen, dass sie mein Gedicht von unlängst /darauf sie mir eine Antwort versprochen oder besser gesagt: angekündigt/ persönlich aufgefasst habe. Nun, in der Tat habe ich nicht die Absicht, mit Frl. Sokol "", wie ich schrieb. Ich schrieb als der Imaginäre, den sie in ihrem Gedicht "Bitte" angesprochen hatte. Nur ausgesprochen wurde "Seine Antwort" durch mich.

Ich bin, welche Feststellung zwar durch-aus nicht hierher geört, sehr sehnsüchtig nach einem geliebten Mädchen!


Der Tag wurde öder. Nicht zu zeitig stand ich auf. Konsumweg. Ordnungen, Reinschrifte angestellt. Sonst die Zeit vertrödelt. Auch Mittag, als Mama mit Tante Fini fortging. Nur, dass ich da chemische Versuche, zu meiner Anregung, vornahm. Ich trug auch das lang versäumte Tagebuch, oder wie man's bei mir nennen will, etwas nach.

Fini kam noch zurück; ich las im . Erfolglos versuchte ich zu schreiben. Ich notierte gerade die Binsenweisheit, dass Gefühlskälte und Nervenreiz die abstossendste Kombination eingehen.

Die Gespräche hatten irgendwie den Anlass dazu gegeben.

Es gab Schneeregen und Minusgrade ...


Früh begann es mit Kälte. Wieder ein trüber Tag. Ziemlich zeitig stand ich auf. Auf den morgigen Semesterbeginn bin ich nun gefasst.

Mit Mama ging ich auf die Linzerstrasse um Ofenrohre. Nächsten Winter werden wir endlich anständig heizen können. /Sonst hatten wir nur einen Petroleumofen!/ Es schneite sogar. Ebert fertiggelernt. Ich denke absurderweise nicht, dass ich diesmal durchfalle. Daheim trieb es mich zum Zugreifen, ich brachte mit Mama deshalb die Rumpelkammer in Ordnung. Das soll die Kompensation der kommenden geistigen Anstrengungen wol sein.

17 Uhr Redaktion. Sokol kam, sie ärgert sich über Keins "Damenbildnis" und noch mehr über unsere Zustimmung zu diesem und ähnlichen . Auch über Herta Mrazek mit ihrem "Teich - Leben" und dem Nervengedicht, dessen Titel ich vergessen habe.

Neue Lyrik eingereicht. Die ist bis auf SokolsAnteil fertig. Häussler selbst kritisirte die Lesung von Samstag.

An Ort und Stelle ritik der neueingereichten . Cap war heute anwesend, ein sympathischer Mensch.


Laden...

Zeitig auf, wenig interessante "Welt am Montag", Konsum-Einkauf, Ordnungen bei mir angestellt.

Um 10 Uhr auf die Uni gefahren.

Das Wetter war lind, wechselnd wolkig.

Zur Ebertprüfung angemeldet /meine letzte grosse Prüfung für lange Zeit jetzt!/, Platz angemeldet und aufs Dekanat um die üblichen Formalitäten. Nm. mich gesammelt, die ersten ses Seiten Ebert gelernt, die ich zum Glück schon durchs Ueberschreiben mir geläu-figer gemacht hatte. Heuer ist die physikalische Chemie mir schon heimlicher. Einst war sie mein Alp.

Fini, Mamas Freundin, kam.

Abends ausgeruht.

Tante Luise ist krank.


Trübes Wetter, tags fünf Grad.

Vormittag war kein Weg zu verrichten, daher begann ich bald nach geringen Ordnungen in meinen Sachen Ebert zu lernen weitere sechs Seiten.

Mittags damit fertig geworden.

Um drei Uhr Antiquariate aufgesucht, um weitere unnütze Bücher zu Geld zu machen, doch umsonst. Zeitig kam ich anschliessend ins Komitee der "Neuen Wege". Um 17 begann die Sitzung. Wir sechs /Altmann, Kein, Nahlik, ich, Polakovics und Frl. Sokol/ bekamen , die sich während drei Jahren in der Redaktion bei Dr. Häussler angehäuft hatten, zu rezensieren bzw. zum Ablehnen. Es ist eine Arbeit, auf die ich mich freue. Man bekommt erstmals Kontakt mit anderen Einsendern und lernt sehen, wie die schreiben.

Ich bekam zunächst die von K-N. Weiteres besprochen. Unser Arbeitskreis soll weitere Vollmachten erhalten.

Nach der Sitzung ging Dr. Häussler mit Pol., Kein und mir fort. Wir führten ein lebhaftes Gespräch über das Kriegs-verhängnis. Dr. Hä. sagt, er hae sich so über den allbelobten Film "Wiener Mädeln" geärgert, weil das Publikum wieder Gelegenheit hatte da, das Militärische von der zuckersüssen Seite her zu bewundern. Er sehe sich überhaupt seit dem deutschen Film "Der Apfel ist ab" keinen anderen mehr an, da dieser derart gut war. Ich habe ihn nicht gesehen und ich bedaure es. Nachdem Dr. Hä. sich verabschiedet hatte, sprachen wir noch längere Zeit über d Anliegen des Verstehens u.a. Das erste solche Gespräch mit Polakovics, glaube ich, war heute.

Wir wurden gleich wieder für Donnerstag hinbestellt.


Zeitig auf. Wir fuhren heute zu Tante Luise, die krank ist. Ebert etfällt heute naturgemäss. Ich nahm mit, die Rezensionen, die ich dort gleich anging. Ich fand nicht allzuviel Gutes, ich brauche mich nicht zu schämen mit meinen Einsendungen. Gernot Ludwig ist einer der besten Lyriker, die ich gelesen.

Neun Wärmegrade draussen in der Stadt. Warmer, wenn auch meist trüber orfrühlings-tag /oder besser Nachwinter, weil das unruige Frühlingsweben momentan nicht in der Luft liegt/.

Heimgefahren, recht angenehm.

Das "Trudscherl" gesehen, sie war sehr verlegen, ausserdem nett.

Den Rest des Abends die Vergnügen durchgelesen.


Ziemlich zeitig auf. Konsum-Einkauf usw., Ordnungen, anschliessend den halben heutigen Ebertstoff gebüffelt. Es ist eigenartig das Gefühl, halb redaktionell, halb chemisch verpflichtet zu sein. Manchmal - ich weiss nicht, ob ich das gerade zu diesem Anlass zu Recht notiere - möchte man fast chemisch pausieren. /Ich weiss allerdings nicht, wie ich gerade sagte, ob ich an dieser Stelle solche Gedanken hatte. Denn oft befasste ich mich beinah begeistert mit Chemischem./

Um dreiviertel zwölf tauschte ich im Red.-Vorraum der "Neuen Wege" mit Kein die zu behandelnde aus. Auch Polakovics erschien. Seitdem auch der zweite Surrealist Atmann hinzu-gezogen worden ist, sind wir sieben. Artmann ist zu unterscheiden von Altmann, interessanterweise sind beide Surrealisten. Kein findet meine "Wolfslieder" schwach, von der Infinita Vera wünscht er die drei Schlusszeilen weg /die sind aber der wichtigste Punkt in meinem Gedicht!/, einige findet er gut.

Kein und Polakovics sprachen noch eine Weile über die Verdienste Morgensterns und Whitmans um die Erneuerung der Literatur, dann gingen wir auseinander. Samstag tausche ich den heute erhaltenen Stoss O- wieder mit Polakovics aus.

Nm. zunächst etwas rezensiert, dann den Ebert zu Ende gelernt. Abends wieder einmal ins Flötzersteig-Kino, mein ein-ziges seltsamerweise, zum Nachkriegsfilm

"Martina" /Das Mädchen ohne Halt/ geangen. In der bekannten ps.-anal. Art gefasst. anz gut gefallen. Jedenfalls positiv und in der deutschen Anständigkeit gehalten.

Im ganzen war der Tag, angenem, das Wetter trüber, aber doch genug warm.


Ziemlich zeitig auf. Kein Weg. Vormittagswetter: Vorfrühling, warm, Fenster offen, blau, linder Wind.

Rezensionen zu Ende. Altmann ist gut! Ein Gedicht, atirisch, unter dem Titel "Dichterlesung" geschrieben. /Innerhalb einiger Minuten/.

Ich lernte Ebert, dazwischen zog ich mich auf "frühlingsleicht" um, holte einige alte Eintragungen nach, brachte aber immerhin auch Ebert zu einem aufmerksamen Abschluss.

Frühlingsstimmung! Ich kramte wieder die Auslese "Lyrik der Weltliteratur" aus, und abends gab es Schweinsschnitzel. Ich nehme den Surrealismus als einen Realismus und sehe keine zwingenden Bezüge von Surrealismus und Dekadenz. Einiges zu dieser Frage notiert.


Weit blauer Himmel, sonnig warmes Frühlingswetter. Zeitiger auf. Konsum. Ich dichtete eine Art Galgenlied /im Zusammenhang mit der angekündigten Wasserstoffatombombe, die die Erde zu einer Sonne machen würde in wenigen Minuten/: "Der Pudding sprach ..." Nochmals ein Konsumweg. Ein Spruch fiel mir ein /auch ein linker Gerader trifft!/. Um halb zwölf erwartete mich Polakovics bei der Cabos-Fabrik. Leider war, wie ich mir auch schon gedacht hatte, die Geschichte umsonst: Es war keine neue Tausch-Kombination möglich, so ging ich leer heim. Ich hörte indessen manche Kritik über mich, meist begei-sterte Stimmen über Maja Nueva, Inf. Vera, "Ach ich grüsse den Sack" und so weiter. Artmann fand verblüffenderweise einen Eliotschen Einfluss in diesen Gedichten. Also ist Eliot nicht nur in meinen Augen mit mir verwandt! Es bereitet mir eine gewisse Freude da. Die "Dichterlesung" und die "Zeitkrankheit" gefielen Polakovics so, dass er sie gleich mitnahm.

Es ist jetzt eine bewegte Zeit für mich, ein Aufbruch.

Gutes Mittagessen, wie es sich für einen solchen Faschingstag "gehört". Ordnungen. Ich verfasste die Satire "Sonnengesang" /siehe H-Atombombe!/.

Ebert, zu dem ich keine Lust hatte, gar nicht gelernt.

Ziemlich langweilige "Neue Auslese" durchgeblättert, mehrere Nummrn.

Aber ich stiess wieder auf Eliot. /Im Maiheft: von dort meine Liebe zu diesem Dichter; ein Essay über ihn mit wenigen übersetzten Proben seiner Gedichte/...

Rindsschnitzel. Ganz unterhaltsames Faschingsradio.


Zeitig auf, Sonntagsbad, zwei weitere /diesmal unpolitische/ "Galgenlieder" gedichtet: Eie Messerspitze Salz und Eine Tube Himmelsblau.

Kirche. Vormittag beim Radio, sonst nichts. Auch nachmittags zunächst fad. Ebert gelernt. Danach ganz nett unterhalten. Vom Radio stand ich auf und sah zum Fenster: Trudscherl ging dort den Flötzersteig-Weg hinunter, mit einem Burschen. Ich bekam anschliessend Worte zu einem Gedicht.

Der Abend war neblig.

Kein Frühlingseindruck: früh Minusgrade, auch sonst grau, trüb, kühler ...


Neblig, wie gestern abends auch; -3 Grad, -2 Grad später. So stand ich auf, zeitig, die Montagszeitung war wieder nur mässig interessant.

Gleich in aller Frühe dichtete ich den "Abend im Vorfrühling". Er enthält sehr viel dieses unbestimmbaren Fluidums.

/Marie heisst das "Trudscherl"/.

Ein Spaziergang in seltsam dürrer Landschaft folgte um die Steinhofer Mauer, mit Mama. Nachher erst recht zu dichten Lust gehabt. Ich schrieb das Gedicht zu Ende.

Reinschriften. Es war mir nachmittags sehr recht, dass Kein und Polakovics kamen. Sie bachten mir zum Rezensieren. Ich lernte freilich zuerst mein Ebert-Pensum. /Oder ist das nicht gar so freilich?/ Nachher jeden-falls rezensierte ich alle , die mir gebracht worden waren, durch.

Gegen Abend,so um 1 Uhr, noch zwei Gedichte: Ein leeres Boot ... und "Du willst mit mir fliehen".


Früh viereinhalb Wärmegrade.

Zeitig aufgestanden, Konsum, der Frühling wird merklich.

Der Frühling: Stürmisch, zausig, blauer Himmel mit Wolken rasch wechselnd, oft ist die Luft schneidend, die Sicht ist klar; aber alles in der jungen Erwartung kommender Blüte.

Trotz allem keine "kalte" Jahreszeit. Meine Jahreszeit.

Verschiedene Ideen.

Schon vormittags Ebert gelernt.

Fini holte Mama ab, ich blieb allein und beschäftigte mich literarisch. Schon gestern kam mir der Einfall, vertane Gedichte auf den Grund ihrer Pleite zu untersuchen. Ich versuchte mich daran jetzt. Die Sommerimpression "Endlos duftet" ist in ihrer ersten halben Zeile echt, in den zwei eilen der dritten Strophe auch, die vierte ist überflüssig, die Reflexionsmomente sind unnötig; es sollte eine reine Impression daraus werden.

Nach einigem Plaudern daheim fuhr ich wieder in die Sitzung. Dort erschienen abermals die Sieben. Sokol! In der Redaktion nichts Neues, die Rezension wird weitergeführt, ich bekam diesmal nichts . Unsere Zusammenkünfte wurden endgültig auf Dienstag festgelegt, zunächst auf jeden.

Anregender Heimweg zu Fuss, morgen kommen die Burschen zu mir in die Wohnung.

Angenehmer Tag.


Vormittag, nach dem zeitigen Aufstehen, gab es keinen Weg. Es fiel Regenschnee, Temperatur dementsprechend um den Null-punkt.

Ich fing gleich wieder zu lernen an. Später als ih fertig war, und Mama auf die Linzerstrasse einkaufen ging, beschäftigte ich mich mit Ordnungen /Z/ und Reinschriften.

Nachmittag kamen sie zu mir: Pol, Kin und Artmann. Wir rezensierten und unterhielten uns dabei angeregt. Diese Arbeit ist uns sehr nützlich. Ausserdem lernt man einander gut kennen. Pol's Lieblingsdichter ist Rilke, von dem er mir viel erzählte.

Allein noch die Rezensionen durchgeführt, Toman ist grossartig!

Tante hat, wie ich beim Telephon erfuhr, Herpes bekommen. Frl. Huber von TantesBüro erkrankte an Blutvergiftung.


Blauer Himmel, aber kalt. /Früh - Grad!/ Ganz zeitig auf. Sehr rasch Ebert gelernt. Auf die Uni gefahren, Formalitäten durch-geführt, Idee - aber nicht mehr - für neue "Galgenlieder" /Dr. Grinse usw./ Ich erwartete dann die Kollegen.

Um ein Uhr kamen sie wieder zu mir, die drei von gestern. fertig gemacht. Schon um halb vier waren wir fertig. Wir sprachen dann über seltsame Sachen wie die , mit denen mich Art. bekanntmachte, über Eliot, den zu übersetzen ich der Berufene wäre, wie sie sagen, Art wird ihn mir ausleihen; zusammen mit dem Originaltext liess er mir zum Lesen hier.

Spazieren gegangen mit ihnen noch. Unbechreiblich schöne Landschafts-stimmungen draussen. Ein Flecken brauner Erde zum Beispiel mit Mistgeruch; abgelegen wie aus anderen Ländern her. Kühler direkt schn Frühlingstag.

Gegen meinen Plan nichts mehr gedichtet. Nur in den gelesen.


Ich hatte gestern "Verse, als Maxi geistreich bleiben sollte" gedichtet, da mir Pol unter meinen "Dezemberfrost", den er gänzlich ablehnte, schrieb:

Die spasshafte Geschichte hat einen ernsten Hintergrund; man möge mich nicht als Alyriker ansehen. Meine Gedichte kommen aus anderen Tiefen als blosser Geistreichelei.

Später aufgestanden. Ausser zwei Konsumwegen nichts getan vormittags. In der geblättert. Etwas unwirsches Wetter. Die Sonne ging weg. Ich besuchte nachmittags die Gschnasausstellung im Künstlerhaus. : Oede, wenn auch keine greifbare schlechte Stimmung.

Mama war nicht daheim; ich machte Ordnungen /Z/ und Reinschriften. Abends noch gelesen.


Samstag, 25. Februar:

Spät aufgestanden, Reinschriften fertig, den Vormittag über andere Ordnungen. Herrlich blaues Sonnenwetter, frühlingshaft, namchmittags zehn Wärme-grade.

Tante kam, es wurde der Nachmittag zunächst öde wie gestern. Ich über-setzte aus dem Ukrainischen.

Der Abend ist mit einem Schlag so eigen. Ich stand vor der Halte-stelle, um mich den beginnenden Frühling, den lauen Abend in den Kastanien.

Die Strassenbahn kam, ich fuhr in die Stadt, alles ist so warm. In der Stadt das rote Licht der Reklameröhren, ein Mädchen fuhr im 46-er.

Im Schreyvogelsaal angekommen, wo die DICHTERLESUNG stattfand, wurde der Abend öder. Das Publikum aus sog. gebildeten Kreisen /Lehrer und versch. Verwandte, keine Presse anwesend, auch keine literarisch interessierte Jugend, mit solchen Leuten kann man keine Revolution machen, haha./. Bildungs-elefanten, oft recht kostbar geziert. Ich war entsetzt, auch wie gelesen wurde. Eine gesellschaftliche Veranstaltung, aber keine "Neuen Wege".Artmann spricht davon, dass der Surrealismus die Decadence überwunden hat. Altmanns heute gelesene Gedichte seien kein Surrealismus übrigens. Von mir wurde der "Prolog zum Weihnachts-fest" gelesen, der Applaus erntete. Pol indes hält nicht sehr viel davon. Meine neueren und neuesten Gedichte seien ein grosser Sprung gewesen, sagen sie in den NW. Ich fuhr heim und nahm meinen Aerger nicht sehr ernst, meinen Aerger über die - nun, sagen wir: "Dichterlesung" ...


Kirche. Ein zerzaustes Wetter war. "" sagte ich darüber in dem Gedicht, das ich daheim schrieb. /"Sonntagmorgen Steinhofer Kirche"/. Ich bin nicht sonderlich befriedigt davon, es liegt ausserhalb meiner Linie. Absinkende und wieder ansteigende Stimmung in mir. Nachmittag Ordnungen angestellt, Pol kam! Heute nachmittag findet übrigens noch eine Schreyvogellesung statt, zu der wir aber nicht gehen. Pol hatte befürchtet, dass ich die NW auf meinen gestrigen Aerger hinauf verlassen würde. Er ist übrigens auch in Wut über die Verhunzung unserer und hat sich Punkte zusammen-geschrieben, die er Dr. Häussler vorbringen wird.

Mit Pol gut verständigt. Er sagt auch, dass Frl. Sokol meinem Wesen gänzlich fremd sein dürfte. Nichtsdestoweniger habe er entnommen, dass sie mein Gedicht von unlängst /darauf sie mir eine Antwort versprochen oder besser gesagt: angekündigt/ persönlich aufgefasst habe. Nun, in der Tat habe ich nicht die Absicht, mit Frl. Sokol "", wie ich schrieb. Ich schrieb als der Imaginäre, den sie in ihrem Gedicht "Bitte" angesprochen hatte. Nur ausgesprochen wurde "Seine Antwort" durch mich.

Ich bin, welche Feststellung zwar durch-aus nicht hierher geört, sehr sehnsüchtig nach einem geliebten Mädchen!


Der Tag wurde öder. Nicht zu zeitig stand ich auf. Konsumweg. Ordnungen, Reinschrifte angestellt. Sonst die Zeit vertrödelt. Auch Mittag, als Mama mit Tante Fini fortging. Nur, dass ich da chemische Versuche, zu meiner Anregung, vornahm. Ich trug auch das lang versäumte Tagebuch, oder wie man's bei mir nennen will, etwas nach.

Fini kam noch zurück; ich las im . Erfolglos versuchte ich zu schreiben. Ich notierte gerade die Binsenweisheit, dass Gefühlskälte und Nervenreiz die abstossendste Kombination eingehen.

Die Gespräche hatten irgendwie den Anlass dazu gegeben.

Es gab Schneeregen und Minusgrade ...


Früh begann es mit Kälte. Wieder ein trüber Tag. Ziemlich zeitig stand ich auf. Auf den morgigen Semesterbeginn bin ich nun gefasst.

Mit Mama ging ich auf die Linzerstrasse um Ofenrohre. Nächsten Winter werden wir endlich anständig heizen können. /Sonst hatten wir nur einen Petroleumofen!/ Es schneite sogar. Ebert fertiggelernt. Ich denke absurderweise nicht, dass ich diesmal durchfalle. Daheim trieb es mich zum Zugreifen, ich brachte mit Mama deshalb die Rumpelkammer in Ordnung. Das soll die Kompensation der kommenden geistigen Anstrengungen wol sein.

17 Uhr Redaktion. Sokol kam, sie ärgert sich über Keins "Damenbildnis" und noch mehr über unsere Zustimmung zu diesem und ähnlichen . Auch über Herta Mrazek mit ihrem "Teich - Leben" und dem Nervengedicht, dessen Titel ich vergessen habe.

Neue Lyrik eingereicht. Die ist bis auf SokolsAnteil fertig. Häussler selbst kritisirte die Lesung von Samstag.

An Ort und Stelle ritik der neueingereichten . Cap war heute anwesend, ein sympathischer Mensch.


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Zitiervorschlag

Okopenko, Andreas: Tagebuch 13.02.1950–28.02.1950. Digitale Edition, hrsg. von Roland Innerhofer, Bernhard Fetz, Christian Zolles, Laura Tezarek, Arno Herberth, Desiree Hebenstreit, Holger Englerth, Österreichische Nationalbibliothek und Universität Wien. Wien: Version 1.1, 15.1.2019. URL: https://edition.onb.ac.at/okopenko/o:oko.tb-19500213-19500228/methods/sdef:TEI/get?mode=p_35

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