Handke, Peter: Notizbuch 08.05.1976-13.06.1976 (NB 005). Hg. von
Anna Estermann und Katharina Pektor. In:
Peter Handke: Notizbücher. Digitale Edition. Hg. von Katharina Pektor, Ulrich von Bülow und Bernhard Fetz. Deutsches Literaturarchiv Marbach und Österreichische Nationalbibliothek, Wien: Release
01.10.2026.
Seite 88.
URL: https:/
Martin Springinklee (Steno), Dorothea Weber (Latein), Anna Montané Forasté (Spanisch) und Helmut Moysich (Französisch).
LizenzhinweisDistributed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License (CC BY-NC-ND 4.0)
Weitere Informationen entnehmen Sie den Lizenzangaben.
Links
1976, hier S. 209 LV. Rudolf Augstein und Georg Wolff hatten dieses Gespräch mit Martin Heidegger, in dem er sich u.a. zu seinem Verhältnis zum Nationalsozialismus äußert, bereits 1966 geführt; der Philosoph hatte sich vorbehalten, dass es erst nach seinem Tod veröffentlicht wird (Heidegger starb am 26. Mai 1976). Handke zitiert hier nicht wörtlich, die Stelle lautet im Original: "SPIEGEL: [...] Sie haben eben gesagt, die Philosophie und der einzelne könnten nichts tun außer ... HEIDEGGER: ... dieser Vorbereitung der Bereitschaft des Sich-Offen-Haltens für die Ankunft oder das Ausbleiben des Gottes. Auch die Erfahrung dieses Ausbleibens ist nicht nichts, sondern eine Befreiung des Menschen von dem, was ich in 'Sein und Zeit' die Verfallenheit an das Seiende nannte." (Heidegger: "Nur noch ein Gott kann uns retten". "Nur noch ein Gott kann uns retten"
1976, hier S. 209 LV)