Wird geladen …

​
freiwilliges, bis zum Ende des
20. Jhdts.)

Kein Blitzlicht in meinen Ge-
danken(gängen); so bleiben sie
undenklich (heute schließt mein
Denken nicht ein; bleibt für sich,
ambitioniert): Erst bevor ich weg-
ging, schaute ich mich um, um zu
sehen, wo ich gewesen war

"Meine dösende Schönheit" (alleine
Schönheit als Dösender)

Seinen Unwillen über sich ließ er andre
spüren

Der Hauch aus den eigenen Nüstern
war auf dem Unterarm heiß
(Sommer in N.Y. New York City
)

Niemand will mehr des anderen
Geschichte hören (ich auch nicht)
"[Vielleicht ist sie zu oft falsch
erzählt worden]

Beim Anblick einer Frau, die,
stark geschminkt, sich im Näher-
kommen als alt erweist, ❬Faltig❭
der ❬Finger❭ vo❬r❭ meinem Gesicht

Als ob jeder gerade in der falschen
98
​freiwilliges, bis zum Ende des 20. Jhdts.)​
Kein Blitzlicht in meinen Gedanken(gängen); so bleiben sie undenklich (heute schließt mein Denken nicht ein; bleibt für sich, ambitioniert): Erst bevor ich wegging, schaute ich mich um, um zu sehen, wo ich gewesen war​
"Meine dösende Schönheit" (alleine Schönheit als Dösender)​
Seinen Unwillen über sich ließ er andre spüren​
Der Hauch aus den eigenen Nüstern war auf dem Unterarm heiß (Sommer in N.Y. New York City
)​
Niemand will mehr des anderen Geschichte hören (ich auch nicht) [Vielleicht ist sie zu oft falsch erzählt worden]​
Beim Anblick einer Frau, die, stark geschminkt, sich im Näherkommen als alt erweist, Faltigkeit der Finger vor meinem Gesicht​
Als ob jeder gerade in der falschen ​

Kein Stellenkommentar auf der aktuellen Seite vorhanden.


​
freiwilliges, bis zum Ende des
20. Jhdts.)

Kein Blitzlicht in meinen Ge-
danken(gängen); so bleiben sie
undenklich (heute schließt mein
Denken nicht ein; bleibt für sich,
ambitioniert): Erst bevor ich weg-
ging, schaute ich mich um, um zu
sehen, wo ich gewesen war

"Meine dösende Schönheit" (alleine
Schönheit als Dösender)

Seinen Unwillen über sich ließ er andre
spüren

Der Hauch aus den eigenen Nüstern
war auf dem Unterarm heiß
(Sommer in N.Y. New York City
)

Niemand will mehr des anderen
Geschichte hören (ich auch nicht)
"[Vielleicht ist sie zu oft falsch
erzählt worden]

Beim Anblick einer Frau, die,
stark geschminkt, sich im Näher-
kommen als alt erweist, ❬Faltig❭
der ❬Finger❭ vo❬r❭ meinem Gesicht

Als ob jeder gerade in der falschen
98
​freiwilliges, bis zum Ende des 20. Jhdts.)​
Kein Blitzlicht in meinen Gedanken(gängen); so bleiben sie undenklich (heute schließt mein Denken nicht ein; bleibt für sich, ambitioniert): Erst bevor ich wegging, schaute ich mich um, um zu sehen, wo ich gewesen war​
"Meine dösende Schönheit" (alleine Schönheit als Dösender)​
Seinen Unwillen über sich ließ er andre spüren​
Der Hauch aus den eigenen Nüstern war auf dem Unterarm heiß (Sommer in N.Y. New York City
)​
Niemand will mehr des anderen Geschichte hören (ich auch nicht) [Vielleicht ist sie zu oft falsch erzählt worden]​
Beim Anblick einer Frau, die, stark geschminkt, sich im Näherkommen als alt erweist, Faltigkeit der Finger vor meinem Gesicht​
Als ob jeder gerade in der falschen ​

Kein Stellenkommentar auf der aktuellen Seite vorhanden.

Zitiervorschlag

Handke, Peter: Notizbuch 23.05.1977-14.10.1977 (NB 012). Hg. von Johanna Eigner und Katharina Pektor. In: Peter Handke: Notizbücher. Digitale Edition. Hg. von Katharina Pektor, Ulrich von Bülow und Bernhard Fetz. Deutsches Literaturarchiv Marbach und Österreichische Nationalbibliothek, Wien: Release 01.10.2026. Seite 102. URL: https://edition.onb.ac.at/fedora/objects/o:hnb.nb.197705-197710/methods/sdef:TEI/get?mode=p_102. Online abgerufen: 08.10.2026.

Transkription und Übersetzung fremdsprachiger oder stenographierter Textstellen

Martin Springinklee (Steno) und Helmut Moysich (Französisch).

Lizenzhinweis

Distributed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License (CC BY-NC-ND 4.0)

Weitere Informationen entnehmen Sie den Lizenzangaben.

Links