Die Großmutter hatte das Kind vor
mir gewarnt als vor einem Feind; und als ich es dann auf-
hob, ließ es mich wohl gewähren,
blickte aber starr zu der Großmutter hin

Wenn Wenn Als noch jemand am Abend mit bei
mir in der Wohnung war und wir nur jeder für sich
dasaßen, herrschte eine leblose, triste
Stille, d? von der ich meinte, sie
würde den andern denken lassen,
wie schlimm es wäre, erst sein müsse,
wenn ich allein bin wäre – dabei ist
die Stille, wenn ich allein in der
Wohnung bin, ganz von mir erfüllt
und lebendig; schwirrend von meinen Vorstellungen

"Wir verabschiedeten uns vonein-
ander, und zehn Jahre später traf
ich ihn wieder, in völlig unverwestem
Zustand! "ganz lebensecht

Wenn ich nicht auf die Wirkung des
Aspirin WARTE, dann wirkt es
auch nicht

"Jetzt fühle ich einen andern
Schmerz: den Schmerz der Heilung"

21.3. "Lange war er überall der Mittel-
punkt gewesen. Dann hörte man zehn
28
Die Großmutter hatte das Kind vor mir gewarnt als vor einem Feind; und als ich es dann aufhob, ließ es mich wohl gewähren, blickte aber starr zu der Großmutter hin​
Als noch jemand am Abendbei mir in der Wohnung war und wir nur jeder für sich dasaßen, herrschte eine leblose, triste Stille, von der ich meinte, sie würde den andern denken lassen, wie schlimm es erst sein müsse, wenn ich allein wäre – dabei ist die Stille, wenn ich allein in der Wohnung bin, ganz von mir erfüllt und lebendig; schwirrend von meinen Vorstellungen​
"Wir verabschiedeten uns voneinander, und zehn Jahre später traf ich ihn wieder, in völlig unverwestem Zustand! "​
Wenn ich nicht auf die Wirkung des Aspirin WARTE, dann wirkt es auch nicht​
"Jetzt fühle ich einen andern Schmerz: den Schmerz der Heilung"​
21.3.
"Lange war er der Mittelpunkt . Dann hörte man zehn ​

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Die Großmutter hatte das Kind vor
mir gewarnt als vor einem Feind; und als ich es dann auf-
hob, ließ es mich wohl gewähren,
blickte aber starr zu der Großmutter hin

Wenn Wenn Als noch jemand am Abend mit bei
mir in der Wohnung war und wir nur jeder für sich
dasaßen, herrschte eine leblose, triste
Stille, d? von der ich meinte, sie
würde den andern denken lassen,
wie schlimm es wäre, erst sein müsse,
wenn ich allein bin wäre – dabei ist
die Stille, wenn ich allein in der
Wohnung bin, ganz von mir erfüllt
und lebendig; schwirrend von meinen Vorstellungen

"Wir verabschiedeten uns vonein-
ander, und zehn Jahre später traf
ich ihn wieder, in völlig unverwestem
Zustand! "ganz lebensecht

Wenn ich nicht auf die Wirkung des
Aspirin WARTE, dann wirkt es
auch nicht

"Jetzt fühle ich einen andern
Schmerz: den Schmerz der Heilung"

21.3. "Lange war er überall der Mittel-
punkt gewesen. Dann hörte man zehn
28
Die Großmutter hatte das Kind vor mir gewarnt als vor einem Feind; und als ich es dann aufhob, ließ es mich wohl gewähren, blickte aber starr zu der Großmutter hin​
Als noch jemand am Abendbei mir in der Wohnung war und wir nur jeder für sich dasaßen, herrschte eine leblose, triste Stille, von der ich meinte, sie würde den andern denken lassen, wie schlimm es erst sein müsse, wenn ich allein wäre – dabei ist die Stille, wenn ich allein in der Wohnung bin, ganz von mir erfüllt und lebendig; schwirrend von meinen Vorstellungen​
"Wir verabschiedeten uns voneinander, und zehn Jahre später traf ich ihn wieder, in völlig unverwestem Zustand! "​
Wenn ich nicht auf die Wirkung des Aspirin WARTE, dann wirkt es auch nicht​
"Jetzt fühle ich einen andern Schmerz: den Schmerz der Heilung"​
21.3.
"Lange war er der Mittelpunkt . Dann hörte man zehn ​

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Zitiervorschlag

Handke, Peter: Notizbuch 15.03.1976-16.04.1976 (NB 003). Hg. von Anna Estermann und Katharina Pektor. In: Ders.: Notizbücher. Digitale Edition. Hg. von Katharina Pektor, Ulrich von Bülow und Bernhard Fetz. Deutsches Literaturarchiv Marbach und Österreichische Nationalbibliothek, Wien: Release 14.06.2024. Seite 30. URL: https://edition.onb.ac.at/fedora/objects/o:hnb.nb.197603-197604/methods/sdef:TEI/get?mode=p_30. Online abgerufen: 18.06.2024.

Transkription und Übersetzung fremdsprachiger oder stenographierter Textstellen

Ioannis Fykias (Altgriechisch), Ana Grigalashvili (Georgisch), Angelika Kolesnikow (Russisch), Anna Montané Forasté (Spanisch), Helmut Moysich (Italienisch, Französisch), Martin Springinklee (Steno), Dominik Srienc (Slowenisch) und Dorothea Weber (Latein).

Lizenzhinweis

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